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Berliner Zeitung

Die 36-Jährige Nanne Bailey hat im September in Lichtenrade ein Parfum-Atelier eröffnet, in dem man ebenfalls individuelle Parfüms designen kann. Der Kunde soll dort auch erleben, wie Parfümeure arbeiten und wie ein Duft entsteht.
In der Mitte des Raumes steht ein Tisch, umbaut von einem Regal. Dort stehen auf drei Etagen 128 braune Fläschchen mit dem Etikett der französischen Parfümerie Galimard, die 1747 in Grasse gegründet wurde. Von Ambra bis Zimt reicht das Sortiment. Frau Bailey erklärt zunächst die drei Entwicklungsstufen eines Parfüms. Die Kopfnote, die aus leichten, flüchtigen Stoffen wie Zitrusessenzen besteht und sich schnell verflüchtigt, die Herznote, die den Charakter des Duftwässerchens bestimmt, und die Basisnote, sind die Säulen, auf denen das Parfüm aufbaut. Die Basisnote besteht aus lange duftenden Essenzen wie Moschus, Patchouli oder Vanille.
Weil Anfänger mit 128 Essenzen überfordert wären, gehören zu Baileys Duftorgel 14 Gläschen mit Duftfamilien, von blumig über orientalisch-würzig für die Dame oder Farn Lavendel und Amber Leder für den Mann. Davon darf man sich eines aussuchen. Dann stellt Bailey jeweils drei Fläschchen heraus, die mit den vorher gewählten Düften harmonieren. Ist auch dieser Duft gewählt, werden die einzelnen Essenzen tröpfchenweise in ein Messröhrchen gegeben, das Ganze vermischt und auf einen Papierstreifen aufgetragen. Den hält man sich unter die Nase - und kann sich dann in Stufe drei für einen weiteren Zusatz wie Apfel oder Pflaume, Tonkabohne oder Sandelholz entscheiden. Am Ende besteht das Parfüm aus 15 Duftnoten. Die werden von Nanne Bailey notiert, damit die ganze Duftmischung nachbestellt werden kann.



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